HNO Privatpraxis Düsseldorf-Kaiserswerth

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Nasennebenhöhlenentzündungen/ Sinusitis

Eine akute oder chronische Entzündung der Nasennebenhöhlen gehört mit zu den häufigsten Erkrankungen im Fachgebiet der HNO-Heilkunde. Sie kann zu einer starken Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens führen und aufgrund ihrer sensiblen benachbarten anatomischen Strukturen (Augenhöhlen/ Gehirn) auch Komplikationen nach sich ziehen.

Häufig sind Kopfschmerzen, Druck im Wangenbereich, eine laufende oder verstopfte Nase und eine eventuelle Beeinträchtigung des Geruchs-und Geschmackssinnes. Gelegentlich treten auch Schmerzen hinter den Augen auf oder auch Zahnschmerzen und ein die Patienten meist sehr stark störender Schleimfluss aus der hinteren Nase, den man auch "postnasal drip" nennt.

Eine chronische Entzündung liegt dann vor, wenn trotz Therapie über Wochen hinweg die Schwellung der Schleimhäute und die Beschwerden über Monate anhalten. Man fühlt sich nicht 100%ig leistungsfähig. Auch kann der ständige Entzündungsreiz der Schleimhäute zur Ausbildung von Nasenpolypen führen. 

Folgeerkrankungen der unteren Atemwege wie z.B. eine chronische Bronchitis werden als sinubronchiales Syndrom bezeichnet.

Nach einer sorgfältigen Endoskopie der Nasenhaupthöhle und der Nasennebenhöhlen sowie der Abklärung der zugrunde liegenden Ursachen sowie der Durchführung eines bildgebenden Verfahrens werden die Möglichkeiten einer konservativen und operativen Therapie abgewogen.

Oft lassen sich durch einen ambulanten operativen Eingriff die anatomischen Engstellen beseitigen, sodass die Patienten wieder dauerhaft befreit durch die Nase atmen können.

Größere Eingriffe der Nasennebenhöhlen in Verbindung mit einer Nasenscheidewandkorrektur werden in der Regel stationär durchgeführt.